„Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche UNESCO-Kommission verliehen
Am 28. August 2025 verliehen das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche UNESCO-Kommission die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Frau Dr. Andrea Ruyter-Petznek, Leiterin des Referats Bildung in Regionen, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), und Herr Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, ehrten 41 Initiativen für ihr herausragendes Engagement. Die ausgezeichneten Initiativen überzeugen durch innovative Bildungsansätze, die Menschen dazu befähigen, eine nachhaltige und verantwortungsvolle Zukunft aktiv mitzugestalten. Auch das Bildungsinstitut GrünNatürlich begeisterte die Jury mit einem eindrucksvollen Einsatz für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.
Hintergrund
Die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ würdigt Organisationen, Netzwerke und Kommunen, die sich im Rahmen des UNESCO- Programms BNE 2030 für eine lebenswerte, nachhaltige Gestaltung unserer Gesellschaft engagieren. Nachhaltige Entwicklung heißt, Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt sicherzustellen. Bildung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Sie befähigt Menschen, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Auswirkungen ihres Handelns auf zukünftige Generationen und andere Weltregionen besser zu verstehen und einzuschätzen. In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als globales Ziel verankert. Das im Jahr 2020 gestartete UNESCO-Programm BNE 2030 zielt darauf ab, BNE strukturell im Bildungssystem zu verankern. In Deutschland wird dieser Prozess auf Grundlage des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung vorangetrieben.
Stolz halten diese drei der Teilnehmenden ihr Zertifkat in der Hand - sie haben die Weiterbildung "Natürlich wild und nachhaltig - Wildpflanzenpädagogik 2024" erfolgreich absolviert. Sie und weitere Teilnehmende der Qualifzierung können nun als WildpflanzenpädagogInnen fundierte pädagogische Angebote zum dem Thema Wildpflanzen durchführen.
In der berufsbegleitenden Weiterbildung haben die Teilnehmenden gelernt, ausgewählte einheimische Wildpflanzen botanisch sicher zu bestimmen und erwarben fachliches Pflanzenwissen und Anregungen zur Verwendung der Wildpflanzen. Die WildpflanzenpädagogInnen tragen aktiv mit der Durchführung von Bildungsangeboten zur Bewahrung und Entwicklung unserer Natur- und Kulturlandschaft bei.
Eine Anmeldung für den Kurs 2025 ist aktuell möglich.
Den Presseartikel der MainPost finden Sie hier
Fotos: Katharina Schwab (Projektmanagement der Öko-Modellregion Oberes Werntal)
Im Rahmen einer 4-tägigen Fortbildung bekamen die Teilnehmenden Methoden, Materialien und Praxistipps an die Hand, um die verschiedenen Bildungseinheiten des Projektes "Bio - Logisch im Oberen Werntal" mit Schulklassen und Kindergärten in der Öko-Modellregion Oberes Werntal durchzuführen. Die Methoden, z.B. Experimente, Sinnes-/Wahrnehmungsübungen, konnten die Teilnehmenden selbst ausprobieren und so anhand der Praxis erfahren, wie sie als MultiplikatorInnen die Themen altersgerecht und mit Spaß an die Kinder vermitteln.
Das Projekt „Bio – Logisch im Oberen Werntal“ wird von 2022-2024 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) gefördert und von neun Kommunen der ILE Oberes Werntal mitfinanziert.
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Am 25. Juli 2024 fand im Schloss Thurn in Heroldsbach die Preisverleihung für den Bayerischen Biodiversitätspreis 2024 statt. Für die Teilnahme am Wettbewerb unter dem Motto "Streuobstwiesen - Blühende Obstgärten der Artenvielfalt" erhielt GrünNatürlich vom Staatsminister Thorsten Glauber eine Urkunde als Würdigung der Bildungsarbeit als wertvollen Beitrag zum Naturschutz sowie das Engagement für die Streuobstwiesen.
Fotos: Carina Utz
Am 27. April fand für Teilnehmende von HörEnswert - Vereinigung junger Menschen mit Hör-Handicap in Nordbayern e.V. die Erlebnisführung "Wild und lecker" statt. In Deutschland gibt es über 1500 Wildkräuter, die man essen kann. Gemeinsam suchten die Teilnehmden zusammen mit Julia Groothedde von GrünNatürlich entlang der Pegnitz Wildkräuter, die zu einem Brotaufstrich weiterverarbeitet wurden.
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Fotos: Heike Reinhold
Am Mittwoch, 24. April, startete die neue Bildungs- und Veranstaltungsreihe „Mensch trifft Natur – inklusives Erleben mit allen Sinnen“ für Menschen mit und ohne Behinderung zum
Thema Ökologie und Naturschutz. Zur Auftaktveranstaltung auf dem Campus Haus Weiher in Hersbruck kamen Freunde und Förderer aus Politik und Wirtschaft. Insgesamt sind im Rahmen der neuen
Bildungsreihe 14 Veranstaltungen geplant. Der erste Workshop „Von der Wiese auf den Teller – Erlebnis Wildkräuter“ fand im Anschluss an die Auftaktfeier statt. Unter der Leitung von Julia
Groothedde, Bildungsreferentin für Umweltbildung (BNE), lernten knapp 20 Kinder und Erwachsene, welche Wildkräuter auf der Streuobstwiese essbar sind. „Ich kannte mich mit Wildkräutern nicht so
gut aus und habe heute viel gelernt“, erzählte Dorothee Schweizer. Die Hersbruckerin besuchte die Wiese mit ihrer Familie. „Wir sind öfter hier, meine Kinder lieben den Ort“, sagte
Schweizer.
So schien es auch Landrat Armin Kroder zu gehen. Er nannte die Wiese einen „Platz des
Glücks“. Kroder wünschte sich, dass alle Menschen, mit und ohne Behinderung, Geflüchtete
und Menschen mit unterschiedlichen Ausbildungen hier miteinander lernen und die Natur
erleben können. Auch Beate Treffkorn, Leiterin der Unternehmenskommunikation der
Sparkasse Nürnberg, war begeistert von dem „tollen Projekt“ und der schönen Natur. Die
inklusive Veranstaltungsreihe wird aus dem Bildungsfonds des Landkreises Nürnberger Land
kofinanziert und von der Sparkasse Nürnberg unterstützt. [...]
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"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung." (John F. Kennedy)
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